Riester & KrankenversicherungStand 30.09.2026

Was ändert sich 2027?

Ab 2027 wird die staatlich geförderte private Altersvorsorge neu aufgestellt. Gleichzeitig verändern sich wichtige Einkommensgrenzen in der Krankenversicherung. Das kann Förderung, Beiträge und Wechselmöglichkeiten beeinflussen. Hier sehen Sie, was 2026 gilt, was 2027 neu wird – und wie Sie herausfinden, was davon für Sie tatsächlich relevant ist.

Problem → Lösung → nächster Schritt

Sie müssen nicht selbst herausfinden, welche Regel für Sie die wichtigste ist.

Die Änderungen sind öffentlich – ihre Wirkung ist persönlich. Ich zeige Ihnen, wo die wichtigsten Unterschiede liegen und was sie für Ihre persönliche Situation bedeuten können.

01Das Problem

2026 und 2027 funktionieren nicht gleich.

Bei Riester ändern sich Förderung und Produktwelt. In der Krankenversicherung steigen wichtige Einkommensgrenzen. Pauschal „jetzt machen“ oder „abwarten“ ist deshalb zu einfach.

02Die Lösung

Ihre Ausgangslage entscheidet.

Bestehender Vertrag, Einkommen, Familie, Sicherheitswunsch und Versicherungsstatus bestimmen, welche Variante für Sie überhaupt sinnvoll geprüft werden sollte.

03Ihr nächster Schritt

Ich ordne es mit Ihnen gemeinsam ein.

Wenn Sie möchten, wählen Sie direkt einen der aktuell freien Termine aus. Die Buchung landet unmittelbar in meinem Kalender.

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Thema 1

Was ist Riester – und was ändert sich 2027?

Riester ist eine staatlich geförderte private Altersvorsorge. Wer selbst einzahlt und die Voraussetzungen erfüllt, kann Zulagen und gegebenenfalls steuerliche Vorteile erhalten. Ab 1. Januar 2027 wird das Fördersystem neu aufgestellt. Bestehende Riester-Verträge dürfen weiterlaufen.

Bis 31.12.2026Das bisherige Riester-System
  • Bekannte Zulagenlogik: bis zu 175 € Grundzulage pro Jahr, dazu Kinderzulagen von 185 € beziehungsweise 300 € je nach Geburtsjahr des Kindes.
  • Eigener Beitrag: Für die volle Zulage sind grundsätzlich 4 % des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens vorgesehen. Eigenbeitrag und Zulagen zusammen sind auf 2.100 € begrenzt.
  • Mehr Garantie: Bei zertifizierten Riester-Verträgen muss zum Beginn der Auszahlungsphase grundsätzlich mindestens das eingezahlte Kapital für die spätere Auszahlung zur Verfügung stehen.
  • Bestandsschutz: Verträge, die vor 2027 abgeschlossen wurden, können mit der bisherigen Förderung weitergeführt werden.

Kann interessant sein, wenn Sicherheit und der Erhalt der bisherigen Fördersystematik besonders wichtig sind.

Ab 01.01.2027Das neue Fördersystem
  • Neue Förderlogik: 50 Cent Zulage je Euro für die ersten 360 € Eigenbeitrag und 25 Cent je Euro für weitere bis zu 1.440 €. So sind bis zu 540 € Grundzulage möglich.
  • Mehr Anlagefreiheit: Neben Garantieprodukten können künftig auch geförderte Altersvorsorgedepots ohne Garantie genutzt werden – mit mehr Renditechance, aber auch stärkeren Schwankungen.
  • Standardprodukt mit Kostengrenze: Beim Standarddepot ist die durchschnittliche jährliche Renditeminderung durch Kosten auf 1,0 % begrenzt.
  • Breiterer Förderkreis: Unter anderem sollen auch bestimmte Selbstständige und Pflichtmitglieder berufsständischer Versorgungseinrichtungen Zugang zur Förderung erhalten.

Kann interessant sein, wenn flexible Anlage und langfristige Renditechancen stärker gewichtet werden und Schwankungen ausgehalten werden können.

Bestehender Riester-Vertrag? Nicht vorschnell wechseln.

Bestandsschutz und bisherige Konditionen können wertvoll sein. Ein Wechsel in die neue Förderung sollte vorher gerechnet und mit den eigenen Zielen verglichen werden.

1Altvertrag + alte Förderung

Bestehenden Vertrag im bisherigen Fördersystem weiterführen.

2Altvertrag + neue Förderung

Bestehenden Vertrag behalten und die neue Fördersystematik prüfen.

3Neues Produkt

Förderunschädlichen Wechsel in die neue Produktwelt prüfen.

Was bedeutet das für mich?Welche Riester-Variante zu Ihnen passt lässt sich am besten mit Ihrer persönlichen Ausgangslage bewerten.
Thema 2

Was ändert sich bei der Krankenversicherung 2027?

Hier entsteht kein komplett neues Versicherungssystem. Entscheidend sind vor allem zwei Einkommensgrenzen: Eine beeinflusst, bis zu welchem Einkommen GKV-Beiträge berechnet werden. Die andere ist für Angestellte wichtig, die grundsätzlich zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung wählen möchten.

2026 – geltende WerteHeute planbar
Einkommensgrenze für Versicherungsfreiheit77.400 € / Jahr
Maximal beitragspflichtiges Einkommen in der GKV69.750 € / Jahr
  • Niedrigere Wechselhürde: Wer die Voraussetzungen für Versicherungsfreiheit erfüllt und eine PKV grundsätzlich prüfen möchte, hat 2026 eine niedrigere Einkommensgrenze als nach dem aktuellen 2027-Stand.
  • Niedrigere Beitragsbemessungsgrenze: Bei hohen Einkommen wird 2026 ein geringerer Einkommensanteil zur GKV-Beitragsberechnung herangezogen.
  • Aktuelle Beitragsbasis: Der allgemeine GKV-Beitragssatz beträgt 14,6 %, der für 2026 festgelegte durchschnittliche Zusatzbeitrag 2,9 %. Der tatsächliche Zusatzbeitrag ist kassenindividuell.
2027 – Stand 30.09.2026Voraussichtlich höhere Einkommensgrenzen
Geplante Grenze für Versicherungsfreiheit84.150 € / Jahr
Geplantes maximal beitragspflichtiges Einkommen76.500 € / Jahr
  • Höhere Grenzen: Nach dem aktuellen Stand sollen sowohl die Grenze für Versicherungsfreiheit als auch das maximal beitragspflichtige Einkommen gegenüber 2026 steigen.
  • Für Gutverdienende: Ein größerer Teil des Einkommens kann für die GKV-Beiträge herangezogen werden. Gleichzeitig müssen Angestellte mehr verdienen, um grundsätzlich versicherungsfrei zu werden.
  • Persönliche Wirkung: Die tatsächliche Belastung hängt weiterhin von Einkommen, Krankenkasse, Zusatzbeitrag, Pflegeversicherung und der eigenen Familiensituation ab.
GKV oder PKV lässt sich nicht nur über eine Einkommensgrenze entscheiden.

Leistungen, Gesundheitsprüfung, Familienkonstellation, Selbstbehalt, Alterungsrückstellungen und langfristige Beiträge gehören in die Betrachtung. Deshalb ist eine persönliche Prüfung wichtiger als eine pauschale Wechselaussage.

Was bedeutet das für mich?Welche Krankenversicherungs-Option sinnvoll ist lässt sich am besten mit Ihrer persönlichen Ausgangslage bewerten.
Vor einer Entscheidung

Vier Dinge sollten Sie vorher kennen.

Diese Fragen helfen, aus den allgemeinen Änderungen eine persönliche Entscheidung zu machen.

Persönlich prüfen lassen
01
Was habe ich heute bereits?

Vertrag, Beitrag, Zulagen, Leistungsumfang und Versicherungsstatus erfassen.

02
Was würde ich bei einer Änderung verlieren?

Garantien, alte Konditionen, erworbene Rechte, Kosten und Gesundheitsstatus prüfen.

03
Was gewinne ich realistisch?

Förderung, Renditechance, Leistungen und Beitrag gemeinsam bewerten.

04
Welche Werte sind endgültig?

Gerade bei den Krankenversicherungswerten 2027 den aktuellen Gesetzgebungsstand beachten.

Persönlicher Termin

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Ich prüfe mit Ihnen, welche der beschriebenen Änderungen Ihre Situation tatsächlich betrifft. Sie können direkt einen Termin buchen oder mich persönlich kontaktieren.

Stand der redaktionellen Einordnung: 30.09.2026. Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Versicherungsberatung. Tarifbedingungen, Förderberechtigung und Versicherungsstatus müssen im Einzelfall geprüft werden.
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